Ordnungsamt Treptow

Ernsthaft gesprochen ist es so: Der Fall "Thomsen" berührt übergreifend und ineinander verzahnt mehrere Senatszuständigkeiten, mindestens jedoch die folgenden :

  1. Inneres wegen der Ursache des Vermögensverlustes
  2. Justiz wegen der durch die Polzei unterstellten Unglaubwürdigkeit unsererseits in der (verfälschten und/oder unvollständigen) Aktenlage
  3. Finanzen wegen der tatsächlich eingetretenen, aber durch das Land Berlin SELBST verursachten Zahlungsunfähigkeit unserererseits
  4. Soziales wegen möglicher Beihilfen bei "höherer Gewalt"
  5. Wirtschaft wegen möglicher Beihilfen bei "höherer Gewalt"

Letztendlich führt die unkoordinierte Beurteilung der Lage zu voneinender unabhängigen Fehlentscheidungen in einem ineinander verzahnten Sachkomplex.

Dazu kommt , dass es eine noch viel höhere Instanz gibt: Das eigene, planstellenunabhängige Gewissen, siehe auch die Exupery-Zitate. Es wäre möglich gewesen, im Zweifel FÜR den Angeklagten zu entscheiden, alle Ämter und Behörden hatten ERMESSENSSPIELRÄUME, die aber wegen der KONSTRUIERTEN UNGLAUBWÜRDIGKEIT NICHT GENUTZT WURDEN. Deshalb muss man da ansetzen,wo die Sache begann: Beim Senat für Inneres abwärts begann alles, in der Dienststelle Segelfliegerdamm...Und dann muss man ressortübergreifend Klärungsmöglichkeiten suchen.

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1. Die Sache mit dem Gewerbeentzugsverfahren

Vor einigen Jahren bekam ich Post vom zuständigen Ordnungsamt. Man teilte mir mit, dass ein Gewerbeentzugsverfahren eingeleitet sei, das vom Finanzamt Treptow initiiert worden sei. Tatsächlich handelte es sich um eine Steuerzahlung, deren Berechnung aus der Zeit vor der Ladeneröffnung stammte und nun fällig war. Mittlerweile war jedoch der Diebstahl bereits geschehen und der Verlust war bereits eingetreten, so dass die Zahlung aus diesem Grund nicht möglich war. In der Folge wurde dann durch das FA Treptow fröhlich auf der Grundlage der vorherigen wesentlich höheren Einnahmen geschätzt, wir konnten mangels Finanzierbarkeit eines Steuerberaters nur laienhaft auf die Forderungen einer einwandfreien Dokumentation eingehen. Fakt ist jedoch, dass sowohl das Ordnungsamt als auch das Finanzamt als auch das Gewerbeamt zum Zeitpunkt des Beginns des Gewerbeentzugsverfahrens sehr genau über die Umstände des Vermögensverlustes im Bilde waren. Da Finanzamt, Ordnungsamt, Gewerbeamt und Polizei für denselben Dienstherren arbeiten, habe ich die verschiedenen Behörden dazu aufgefordert, sich selbst als linke und rechte Hand desselben Dienstherren zu betrachten, und insofern hatte die eine Hand ja nun für die Zahlungsunfähigkeit meinerseits in Richtung der anderen Hand gesorgt, nicht wahr ? Ich bat also die Ämter, sich irgendwelche Gelder dort zu holen, wo sie als mein Vermögensverlust sich befanden: Beim Polizeipräsidenten oder Innensenator oder gleich beim Land Berlin als Verursacher der Situation, und das ist ja auch der kürzeste Weg.... Denn der eigentliche Dieb hatte sich mittlerweile dank der Handlungsweise der "Jungs des 08.02.04" bereits aller gestohlenen Sachwerte unter der Hand entledigt...

Nochmal: Finanzamt Treptow und Polizei Segelfliegerdamm unterstehen als linke und rechte Hand demselben Dienstherren, dem Land Berlin. Da die eine Hand (Polizei) nun den Schaden und damit meine Zahlungsunfähigkeit verursacht hat und mir somit Geld schuldet, habe ich freiwillig aus dieser Summe den zu zahlenden Betrag an die andere Hand (das Finanzamt) abgetreten. Je nach Lesart blieben aber 80-140 TEUR zu meinen Gunsten übrig, da der durch die Polizeibeamten verursachte Verlust viel grösser war als die Forderung des Finanzamtes. Das versteht nun tatsächlich jeder einfache Mann auf der Strasse. Also trat ich die Summe nur unter der Bedingung ab, dass der Rest in bar zum Laden gebracht würde. Wenn ich mir ein amerikanisches Geschworenengericht vorstelle und ich erkläre dort den Fall so, wie er sich zugetragen hat, denke ich, dass die "Polizei" den verursachten Verlust hätte bezahlen müssen, wovon dann das Finanzamt sofort, meinetwegen auch per Urteil, seinen Anteil bekommen hätte und ich den Rest. Oder ? Andererseits wurde mir oft erklärt, dass das amerikanische System so seine Tücken hat, bleiben wir also lieber in good old Germany... Nun, das kann also zwar der einfache Mann verstehen, aber die Adressaten nicht. Demzufolge wurde immer weiter geschätzt, bis der Schätzwert unermesslich hoch war... Und an dieser Stelle übrigens hatte Frau Dr. Becker aus dem Büro Wowereit eingegriffen, den Teufelskreis unterbrochen und irgendwie organisiert, dass diese Schätzungen wegen Unbilligkeit aufhörten und auf der Grundlage durch mich selbst erarbeiteter und abgegebener Steuererklärungen dann erledigt waren. Dabei halfen mir einige Mitarbeiter des FA Teptow ganz unbürokratisch, dafür noch einmal meinen Dank.

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Nun gefiel das anscheinend irgendwem auf dem Finanzamt aber nicht und das Gewerbeentzugsverfahren wurde trotzdem eingeleitet. Nun geht es dabei um eine Untersuchung und endet mit einem Ergebnis, zunächst wird also einmal der Vorwurf " Unzuverlässigkeit als Unternehmer " überprüft, jedenfalls eigentlich. Also rief ich im Ordnungsamt an und schilderte den Fall und alle Begleitumstände. Zu diesen Begleitumständen gehörte übrigens damals noch unser Lehrling, den wir gern hatten und trotz der Misere nicht entlassen wollten. Wir wollten, dass der Junge seine Lehre mit Erfolg abschliessen kann, was er dann mit der Note "1" tat, er war einer der besten Lehrlinge des Jahrgangs und übrigens stolz auf seine Lehrstelle und gern gesehener Gast auch bei dem einen oder anderen Klubabend... Das Tabakskollegium Berlin erinnert sich gern an ihn, den Daniel. Für meine Familie und mich bedeutete das übrigens, ihn zum Teil aus der eigenen Tasche zu bezahlen, denn nach dem Diebstahl war der Laden eigentlich nicht in der Lage, sich einen Lehrling zu leisten und vollständig zu bezahlen. Übrigens gibt es dazu ein paar schriftliche Aussagen des jungen Mannes, die uns sehr gerührt und gefreut haben.

Also sah ich einer Überprüfung meiner "Zuverlässigkeit als Unternehmer" äusserst gelassen ins Auge. Zuverlässiger kann man wohl nicht sein, dachte ich mir so, erstens hatten wir begonnen, die nicht durch uns verursachten Schäden für die Lieferanten zu lindern und dann noch der Lehrling uswusf., da wünscht man sich doch ehrlich eine Urkunde und ein Dankeschön seitens des Gewerbeamtes und des Senats für Wirtschaft und auch des Senats für Soziales, oder ?? Und man wünscht sich, dass der Innensenator seinen uniformierten Versagern die Leviten liest und die Sache regelt...

Also rief ich eines Tages dort im Ordnungsamt an. Nun, und was muss ich da am Telefon hören ? Was denken Sie ? Lesen Sie ab jetzt aufmerksam, denn sinngemäss entspann sich nun folgendes Gespräch zwischen Frau xy (Name bekannt) und mir:

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" Tja, Herr Thomsen, das ist ja alles bedauerlich, ich kenne den Fall und es tut mir leid für Sie. Aber meine Aufgabe ist, ihnen die Gewerbeerlaubnis zu entziehen"

"Aber Frau xy, ich dachte, Sie sollen eine Untersuchung einleiten und irgendwann einen Bericht vorlegen ?"

"Ja, schon, Herr Thomsen, aber der Bericht soll dann zum Gewerbeentzug dienen"

"Aber Frau xy, erstmal müssen Sie doch einmal untersuchen, was los ist und ob überhaupt Gründe vorliegen, mir das Gewerbe zu entziehen, es muss doch überhaupte erst einmal untersucht werden, ob ich überhaupt unzuverlässig BIN ?!"

" Ja sicher, Herr Thomsen, dass verstehe ich schon, aber ich soll Ihnen doch das Gewerbe entziehen... "

" Nein, Frau xy, Sie sollen den Fall untersuchen und dann einen Bericht schreiben, der ein Untersuchungergebnis am ENDE hat. Und das ist derzeit doch noch offen, denn Sie HABEN DOCH NOCH GAR NICHTS UNTERSUCHT, oder ? Und ich bin der Meinung, dass am Ende der Untersuchung herauskommt, dass es überhaupt keine Gründe für einen Gewerbeentzug gibt "

"Nun ja, aber was soll ich denn machen, ich muss doch, es soll Ihnen doch das Gewerbe entzogen werden.... aber ich kann Ihnen helfen, Herr Thomsen, Sie können mir ja einen Vorschlag machen, wie Sie den Laden sanieren wollen, das verzögert die ganze Sache wenigstens und Sie haben ein bisschen Luft..."

"Gut, Frau xy, das kann ich machen, aber das Sanierungskonzept müssen diejenigen von Herrn Körtings Leuten machen, die hier die ganze Scheisse angerichtet haben, die müssen nämlich den Schaden wieder gutmachen, dann kann ich die ganze Sache auch sanieren"

"Nun, Herr Thomsen, dann schicken Sie mal irgendwas, denn denken Sie daran, wenn wir Ihnen das Gewerbe entziehen, können Sie den Laden nicht mehr geschäftsführend leiten..."

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AHA! Dachte ich, DARUM geht es also, man will mich ENTMÜNDIGEN, damit wir einen angestellten Geschäftsführer einstellen müssen, was natürlich zur Aufgabe des Geschäftes geführt hätte, denn einen Geschäftsführer hätten wir uns nicht leisten können... Diese gottverdammten intriganten Arschlöcher, dachte ich.... So, dann habe ich also so einen Vorschlag gemacht, dass ich ja irgendwann entschädigt werde und bis dahin einfach fleissig bin uswusf. und hatte wirklich etwas Luft. Aber fast wöchentlich sollte ich irgendwas Schriftliches hinschicken, damit die gute Frau xy Arbeit vorzeigen kann und ihren Job im Ordnungsamt nicht verliert und irgendwann gab es dann folgendes Telefonat:

" Herr Thomsen, es wird jetzt eng, ich muss Ihnen nun das Gewerbe entgültig entziehen.."

"Aber Frau xy, Sie können doch noch gar keinen Bericht geschrieben haben, Sie haben sich doch überhaupt noch nicht den Laden angeschaut, Sie haben doch überhaupt noch nie mit mir persönlich an Ort und Stelle und mit meinem Lehrling gesprochen, wie können Sie denn dann zu dem Ergebnis kommen ?"

"Aber Herr Thomsen, ich soll Ihnen doch das Gewerbe entziehen, das tut mir ja auch leid, aber was soll ich denn machen ?"

"Na, Frau xy, Sie sollen alles im Komplex untersuchen und dann feststellen, dass ich überhaupt keine Schuld an der Scheisse habe und noch dazu vorbildliche Arbeit als Lehrausbilder leiste und sogar für die Lehrlingsklasse Ausbildung gehalten habe zum Thema "Pfeifenherstellung" und den Jungen aus der Privatschatulle bezahle und dass ich ein VORBILDLICHER UNTERNEHMER BIN !"

"Nun ja, Herr Thomsen, das ist schon richtig, aber ich soll Ihnen doch das Gewerbe entziehen, was soll ich denn machen ?"

uswusf., jedenfalls habe ich dann den Hörer aufgeschmissen und das war`s. Übrigens wusste ich die ganze Zeit, dass ich längst Freiberufler bin und als mitarbeitender Familienangehöriger ein zwar kümmerliches, aber in den Augen meiner Familie und Freunde ehrenvolles Leben friste. ES GAB SOMIT ÜBERHAUPT NICHTS ZU ENTZIEHEN, das ganze Verfahren hatte ÜBERHAUPT KEINE GESCHÄFTSGRUNDLAGE, ausser dass wegen eines Formfehlers noch ein altes Dokument im Gewerbeamt lag und dass irgend so ein mir unbekannter Mensch Amtsmissbrauch straflos begehen kann... Und übrigens war das Ziel ja auch viel perverser: Man wollte mir die Erlaubnis entziehen, den Laden zu leiten, man wollte uns zwingen, den Laden zu schliessen, denn wie gesagt konnten wir einen angestellten Geschäftsführer o. ä. nicht bezahlen, weil ja am 8. Februar 2004 unsere Liquidität sich aus den bekannten Gründen in Luft aufgelöst hatte... Wann, liebe Kollegen aus dem Polizeiabschnitt Segelfliegerdamm, begreifen Sie eigentlich, was Sie angerichtet haben in einem Anfall, den man nun nicht gerade als Arbeitswut bezeichnen kann, ausser wahrscheinlich in der Vertuschungs- und Verzögerungsphase, als Sie auf meine Kosten Ihren Arsch gerettet haben...... Es wäre so einfach gewesen, denn es gibt ja eine Amts-Haftpflichtversicherung bei Ihnen , nicht wahr ? Es muss also damals um mehr gegangen sein, um etwas, was die Haftpflichtversicherung für Polizisten nicht abdeckt, oder ? Das war nur eine Frage, liebe Kollegen... Glauben Sei mir so langsam, dass Sei mir und meiner Familie persönlich irgendwann mit roten Ohren gegenübersitzen werden ? Warten wir es mal ab...

Übrigens gab es dann noch ein Telefonat:

"Herr Thomsen, ich habe gute Nachrichten für Sie"

"Na, Frau xy, was denn?"

"Sie, Herr Thomsen, müssen mal ins Ordungsamt kommen, wir haben das Verfahren gegen Sie eingestellt und Sie müssen die Dokumente unterschreiben und hier abholen"

"So, Frau xy, jetzt sage ich Ihnen einmal etwas: Der ganze Scheiss' ist wirklich absurd. Sie haben eine Untersuchung angekündigt, deren Ergebnis aber schon feststand. Also sollte es im eigentlichen Sinne gar keine Untersuchung geben, sondern Sie sollten ein Wunschergebnis oder bereits gefälltes Urteil lediglich untermauern. Ausserdem gab es den Untersuchungsgegenstand überhaupt nicht, denn wenn ich kein Gewerbe mehr habe, was wollen Sie mir eigentlich entziehen ? Das war wirklich dümmer, als die Polizei erlaubt.."... uswusf.... (Wie wir heute wissen, erlaubt es die Polizei ja NOCH dümmer, aber das nur am Rande...)

Irgendwann habe ich dann im Ordnungsamt Treptow mal das Dokument unterschrieben und eine Kopie abgeholt und mit den Türen geknallt auf dem "Amt der Vorverurteilungen Treptow" oder sollen wir es es "Amt des vorauseilenden Gehorsams" oder "Amt für Amtsanmassung" nennen ? Übrigens war an diesem Tag die Vorgesetzte der Dame xy anwesend, die etwas erschrocken über mein langes Gesicht war, wo ich mich doch in ihren Augen über die grosszügige Einstellung des Verfahrens hätte freuen sollen.... Dieser ganze Mist hat mich über die Zeit mindestens 50 Stunden Schriftkram, Hin-und Herfahrerei, Mailverkehr, Besorgen von entlastenden Dokumenten, Besorgen von Kopien usw. gekostet. Das macht einen Zeitverlustsausgleich von mindestens 50 Stunden mal 50 EURO zzgl. 19% MWSt. = 2975,00 EUR, die ich an meine Frau abtrete. Fairerweise ziehe ich das von der Verlustaufstellung in Höhe von ca. 300 TEUR ab. Allerdings werde ich die so begründete Rechnung demnächst an das Bezirksamt Treptow stellen.

Auch hier stellen sich wieder einige Fragen:

Was sagen Sie dazu, Frau Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler ? Können und wollen Sie einige dieser speziellen Fragen und auch der Fragen im gesamten Komplex beantworten und einer vernünftigen Lösung helfen zuzuführen ? Zumindestens können Sie sich ja privat oder amtlicherseits an der Spendenaktion zugunsten meiner Kinder beteiligen.... Dann verzichte ich vielleicht auf meine Rechnung in Bezug auf die mir völlig sinnlos aufgezwungene Mehrarbeit seitens des Ordnungsamtes, das wäre doch was :-)

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2. Die Sache mit dem Knöllchen

Eine weitere nette Geschichte spielte sich im Zusammenhang mit Strassenbauarbeiten in meiner Wohngegend ab. Die Autobesitzer waren gezwungen, die Autos in der Umgegend irgendwo abzustellen, das betraf natürlich eine ganze Menge Leute. So stand mein Kfz. also eines Tages mit vielen anderen auf einem Platz vor einer Kaufeinrichtung, was zu keinerlei Behinderungen führte, noch dazu es sich um die Nachtzeit handelte. Am Morgen sah ich dann, dass ich ein sogenanntes "Knöllchen" hinter dem Scheibenwischer hatte, die anderen jedoch nicht. Ich legte dann aus drei Gründen mündlich telefonisch Einspruch ein: 1. Platznot wegen Strassenbau und keine Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer durch mich 2. Ungleichbehandlung 3. Geldnot wegen der Gesamtsache. Mit der Zeit entstehen dann Mahnverfahren usw., die letztendlich mit der Androhung von Erzwingungshaft und Vollzug derselben enden. So war es auch. Ich teilte dem betreffenden Staatsanwalt den Grund meiner Finanznot unter Beifügung aller Dokumente mit, er war jedoch der Meinung, dass "ich ja zahlen könnte und lediglich nicht wolle" und lehnte den Einspruch ab. Nun ja, dann wartete ich einfach ab, denn es würden ja Mitarbeiter DERSELBEN DIENSTSTELLE zuständig sein, mich letztendlich dann festzunehmen. Und so war es auch, zwei Kommissare der Dienststelle Segelfliegerdamm erschienen und teilten mir mit, das ich jetzt entweder zahlen müsse oder eben festgenommen sei für drei Tage, was sie mir jedoch nicht empfehlen würden (zumal im Land Berlin die Haft nicht die Geldstrafe aufhebt, die Spirale also weitergeht...). Nun, mittlerweile habe ich immer sofort Zeugen zur Seite, aus Erfahrung wird man klug. Eines muss man allerdings ganz ehrlich sagen: Die betreffenden Kommissare waren ehrlich empört über das Verhalten der Kollegen vor sechs Jahren und taten alles, um in ruhiger, sachlicher Art eine Lösung zu finden. Letztendlich warteten sie verständnisvoll, bis ich irgendwie das Geld auftrieb, nahmen die Unterlagen der Vorfälle mit und gingen mit Handschlag. Nun, das war eine geeignete Form, mit mir umzugehen. Andererseits ärgere ich mich ein wenig, dass ich es nicht auf die Spitze getrieben habe... Schätzungsweise hätte vielleicht bei diesen Familienvätern letztendlich doch das eigene Gewissen gesiegt und sie hätten irgendwas unternommen, um die Festnahme zu verhindern oder wenigstens sich selbst der Sache zu entziehen... Das hätte ich hier natürlich viel lieber berichtet, es kam jedoch nicht zu der Nagelprobe (aber auch nur, weil ich am Folgetag zum Pfeifenklub nach Mecklenburg fahren und nicht diese schöne Zeit sonstwo in einer Zelle verbringen wollte :-) ). Egal, diese Kollegen hätten vielleicht am Tattag damals anders gehandelt, vielleicht sind sie nun auch der Meinung, man müsse ein wenig aufräumen im Segelfliegerdamm.... Selbstreinigung vs. mafiöser Korpsgeiststrukturen eben und dann Aufbau eines sauberen kollegialen Zusammenhaltes, den man dann wieder zu Recht Korpsgeist nennen kann... Um es nochmals ganz klar zu sagen: Ich pauschalisiere hier GAR NIX. Es ist gut, ein Gewaltmonopol des Staates zu haben, nur muss er eben damit sauber umgehen und vor allem, Kontrollsysteme installieren, weil die Ausführenden nämlich MENSCHEN sind, die ganz selbstverständlich Fehler machen.

Ich wollte sowieso nur eines herausbekommen: Ist es wirklich so, dass ich DAFÜR die höchste in Deutschland zu verhängende Strafe (Freiheitsentzug) hinnehmen muss und die Täter, Begünstiger usw. gehen völlig straffrei aus ? Finden sich lebendige Menschen, die DAS in dem bekannten Kontext TATSÄCHLICH DURCHSETZEN ? Ja, liebe Leser, es ist absurd. Ich nehme das zum Anlass, immer konsequenter gegen dieses Pack vorzugehen, die alle Regeln des Rechtsstaats mit ihrem faul stinkenden Kot beschmutzen und damit den Rechtsstaat ad absurdum führen.... Und sei es nur im RECHTSEMPFINDEN der Bürger, das reicht nämlich schon....

Weiterführung:

wieder einmal haben mich Angehörige der Dienststelle Segelfliegerdamm auf der Grundlage von enweder 1. totaler Unordnung im AS-65 oder 2. Aufrechterhaltung der bereits geschilderten Bedrohungskulisse in eine absolut unangenehme Situation gebracht.

Am 12.03.2010 gegen 11.00 Uhr befand ich mich auf dem Bürgeramt Schöneweide wegen Ausweisfragen. Plötzlich tauchte dort PoK XY auf, um mich festzunehmen.

Es ging um die geschilderte Sache mit dem "2. Knöllchen"...

Stellen Sie sich bitte vor, wie etliche Besucher und die Mitarbeiter des Amtes sich recht unwohl fühlten, so mit einem Verbrecher am Tisch... Aber da der arme Kerl POK XY sich an mich erinnerte, denn wir hatten bereits das Vergnügen (und der ist ganz anständig), fragte er nochmal nach in der Dienststelle und es stellte sich heraus, dass die ganze Sache ja bereits erledigt war... ich hatte später ein Telefonat mit dem Stellvertreter des Chefs der Dienststelle Segelfliegerdamm und schilderte den Vorfall. Zu meinem grossen Erstaunen war der Mann höflich, zu meinem NOCH grösseren Erstaunen war ihm der "Fall Nils Thomsen" völlig unbekannt. Im Endeffekt geht es einfach immer so weiter.... Meine Mecklenburger Freunde würden sagen: "Es ist ein einziger Saustall"

Und jetzt reichts mir wirklich. Ich denke, dass in diesem Innensenat des Herrn Körting und im Bereich des Herrn Glietsch immer noch in absoluter Arroganz der ganze Kram um die Sache http://www.nilsthomsenkriminalfall.de völlig negiert wird. Also muss organisiert werden, dass die beiden Herren vielleicht DOCH Kenntnis nehmen von der ganzen Geschichte. Seine Sie versichert, Herr Körting als auch Herr Glietsch, Sie werden Kenntnis nehmen MÜSSEN. Und Sie werden sich irgendwann bei mit ENTSCHULDIGEN für diese ganze unaufhörliche Serie
von Pannen, Inkompetenz, Dienstvergehen und so weiter.

Fangen wir aber einmal mit dem Chef vom Segelfliegerdamm an. Ich erwarte eine Auswertung der Sache und ENDLICH Kenntnisnahme von den unerhörten Handlungen Ihrer Mitarbeiter des Abschnitts 65 seit 2004 ff..

Bei dem betreffenden POK XY bedanke sich, der hat am 12.03.2010 umsichtig gehandelt. Das weite Mal.

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3. Die Sache mit dem Personalausweis

Mein Persoalausweis ist abgelaufen, also teilt man mir irgendwann seitens des Ordnungsamtes mit, ich "habe die Pflicht, mir einen neuen PA ausstellen zu lassen, wegen der Ausweispflicht uswusf." . Gut,das sehe ich im Normalfall natürlich ein , nur bin ich 1. mittlerweile ohnehin eine Unperson, 2. habe ich kein Geld für den Verwaltungsakt zzgl. Foto und Fahrtkosten, 3. kann ich sowieso nicht irgendwohin reisen, wo ich einen Ausweis bräuchte, 4. kennt mich da, wo ich mich aufhalte, sowieso jeder aus der Zeitung (ich habe tatsächlich schon mal einen Artikel zur Identifizierung verwendet :-)) und aus dem Fernsehen oder persönlichen Erleben, 5. gehöre ich nun zu einer Minderheit der "Ausweislosen", bin sozusagen "illegal" und werde in dieser Eigenschaft bestimmt bald durch diejenigen unterstützt, die zu Lasten ganz stinknormaler Familien mit Kindern extensiven Minderheitenschutz betreiben . ... Vielleicht fliege ich ja auch aus der deutschen Staatsbürgerschaft, stolz darf ich ja ohnehin nicht darauf sein, dann werde ich eben wieder Mecklenburger :-). Nun, jedenfalls habe ich trotzdem nix dagegen, einen Ausweis zu besitzen, nur muss mir seitens derjenigen, die das verlangen und ja nun vorher gleichzeitig meine Enteignung betrieben haben, jemand das bezahlen, was ich beantragte... Tja, Leute, das ist schon so eine Sache mit dem Behördenschnickschnack... Die Sache habe ich jedenfalls ebenfalls dem betreffenden Staatsanwalt unter Beifügung der Dokumentation vorgetragen. Schau'n wir mal, der denkt bestimmt auch, ich "WILL nicht" . Nein, mein Herr, ich KANN nicht und ich habe für das Herumsitzen auf irgendwelchen Ämtern auch keine Zeit, weil ich nämlich unentwegt den durch dieselben Ämter mittelbar verursachten oder nichtverhinderten oder verschärften Schaden abtragen muss.... Aber das ist Ihnen ohnehin "mangels Zuständigkeit" egal, nicht wahr ? Übrigens war ich dann so frei, mir mal eben einen Ausweis machen zu lassen, aber nur wegen des Spendenkontos :-)